Weniger jäten

Jäten ist auch bei naturnahen GärtnerInnen unbeliebt. Sie haben sich deshalb einige Tricks von der Natur abgeschaut.

Bellis perennis- Gänseblümchen Der 1. Trick: Es wird nicht alles wie Unkraut behandelt. Die hübschen Gänseblümchen dürfen einfach bleiben. Das verringert die Arbeit, reicht aber nicht aus. Auch ein naturnaher Garten braucht eine ordnende Hand, um vielfältig zu bleiben.

090531_Sh3_Vicia_ang2.jpg Also Trick Nr. 2: Offene Erde ist ein Paradies für Samen. Wer wenig jäten möchte, wird daher in Sand, Schotter oder ähnliche Substrate pflanzen. Das geht bei Wildpflanzen aus diesen Lebensräumen erstaunlich gut, aber nicht bei allen. Es gibt natürlich auch Wildpflanzen, die humusreiche Standorte brauchen. Zum Beispiel im Unterwuchs unter Gehölzen:

080328_Anem_nem_03.jpg Hier passt Trick Nr. 3: Flachwachsende Pflanzen einsetzen, die den Boden schnell bedecken. Samen haben dann kaum noch eine Chance. Bis es soweit ist:

090902_Sh3_Holzhaecksel_29.jpg Trick Nr. 4: Mulchen. Das bedeutet, offene Erde sofort nach dem Bepflanzen wieder zu bedecken. Mit Laub, mit Grasschnitt (dünn), mit Holzhäcksel… was immer im Garten “übrig” ist. Unerwünschte Keimlinge lassen sich auf gemulchtem Boden leichter erkennen und einfacher herausziehen. Gemulcht wird aber nur solange, bis der Boden wieder von Pflanzen bedeckt ist.

Wieseneinsaat- Beispiel Oder gleich mit Trick Nr. 5 arbeiten: Aussaat. Wenn die Erde keine Wurzelunkräuter wie Giersch oder Löwenzahn enthält, kann auch gesät werden. Ob Blumenrasen, ein bunter Saum oder kurzlebige Pflanzen muss sorgfältig geplant werden.

<- Mehr Leben Weniger schneiden ->

snippet 'external-links' not found